🎙️ Blood Bowl Reporter mit Valdrika Nachtfels

Ein Raunen geht durch die Tavernen, Umkleidekabinen und Kerker der Alten Welt. Eure rasende Reporterin Valdrika Nachtfels hat Neuigkeiten für alle Trainer, die ihre Spieler gerne in den Schlamm, das Blut und gelegentlich auch in die Flugbahn eines Trollwurfs schicken.


Freundschaftsspiele? Feindschaftsspiele? Hauptsache Prügeleien!

Grüße, werte Trainer. Hier spricht Valdrika Nachtfels, direkt aus den schattigen Ecken des Stadions, wo Verträge mit Blut unterschrieben und Handschläge grundsätzlich misstrauisch betrachtet werden.

Die Ligaleitung weist darauf hin, dass Teams jederzeit nach Gegnern für Freundschaftsspiele suchen dürfen. Wobei der Begriff „Freundschaft“ im Blood Bowl bekanntermaßen sehr dehnbar ist. Es steht euch selbstverständlich frei, daraus ein Feindschaftsspiel zu machen. Die Unterschiede sind meist nur an der Anzahl herausgeschlagener Zähne zu erkennen.

Besonders wichtig: Vor dem Anstoß müssen sich beide Trainer darüber einigen, ob das Spiel Auswirkungen auf den Teamwert und die Ligawertung haben soll oder nicht. Diese Entscheidung ist verbindlich zu treffen, solange noch niemand verprügelt wurde. Nach dem ersten Block gilt ein überraschendes Maß an Rechtssicherheit.

Trainer, die erst in der Halbzeit feststellen, dass ihr Werwolf nun leider tot, ihr Blitzer verstümmelt und ihre Kasse leer ist, können sich nicht darauf berufen, „das Ganze eigentlich nur als lockeres Trainingsspiel gemeint“ zu haben. Solche Beschwerden werden von der Ligaleitung traditionell in den nächstgelegenen Goblin-Schredder geworfen.

Also: Sucht euch Gegner! Verabredet euch! Fordert alte Rivalen heraus! Oder besucht höflich einen benachbarten Trainer und erklärt ihm, dass sein Team eine Beleidigung für den Sport darstellt und dringend auf dem Feld widerlegt werden muss.

Denn wie wir alle wissen: Wahre Freundschaften entstehen nicht beim gemeinsamen Bier. Sie entstehen, wenn man sich gegenseitig mehrfach ins Stadionpflaster rammt und danach trotzdem für ein Rückspiel zusagt.

Valdrika Nachtfels für den Blood Bowl Reporter.

Und denkt daran: Wer keinen Gegner findet, muss womöglich trainieren. Ein deutlich grausameres Schicksal als jede Niederlage. 

 

 

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