Lady Valdrika Nachtfels präsentiert: Helden, Halunken und hoffnungslose Fälle - Die Teams der Liga

bÄDLÄND BRAH'LAH'Z
Bädländ Brah'LaH'z
Wenn irgendwo lautstark behauptet wird, Taktik sei etwas für Elfen, dann sind die Bädländ Brah'LaH'z nicht weit. Dieses Orkteam aus den düsteren Badlands bevorzugt einen Spielstil, den Experten als „geradlinig“ bezeichnen, während Gegner eher von „organisierter Körperverletzung“ sprechen.
Unter dem einfachen Motto „Erst hau'n, dann fragen, ob's der Ballträger war“ haben sich die Brah'LaH'z einen gefürchteten Ruf erarbeitet. Feingefühl, Ballkontrolle und strategische Finesse werden zwar gelegentlich diskutiert, meist jedoch nur, während jemand verprügelt wird.
Valdrika Nachtfels meint:
„Die Brah'LaH'z sind der lebende Beweis dafür, dass man auch ohne komplexe Spielzüge erfolgreich sein kann. Vorausgesetzt, es stehen am Ende weniger Gegner als Teammitglieder auf dem Feld.“

Children of the khorne
Wo die Children of the Khorne auftauchen, wird schnell klar, dass sie den Spielregeln eine eher religiöse Bedeutung beimessen. Dieses Team aus rasenden Tiermenschen und brutalen Chaoskriegern spielt nach einem einfachen Prinzip: Khorne verlangt Blut, und Blood Bowl liefert zuverlässiger als jede Opferzeremonie.
Touchdowns werden durchaus erzielt, aber meist nur dann, wenn zufällig noch jemand den Ball festhält. Die wahre Leidenschaft der Mannschaft gilt dem kompromisslosen Angriff und der Verteidigung, die hauptsächlich daraus besteht, alles in Reichweite umzurennen.
Valdrika Nachtfels meint:
„Die Children of the Khorne erinnern uns daran, dass es zwei Wege zum Sieg gibt: taktische Überlegenheit oder so viele Knock-outs, dass niemand mehr das Ergebnis nachprüfen kann. Die Children bevorzugen traditionell die zweite Variante.“

Nightmare furry tales
Manche Teams erzählen Heldengeschichten. Die Nightmare Furry Tales erzählen eher Schauermärchen. Dieses Tiermenschenteam vereint wilde Bestien, unbändige Aggression und gerade genug Ballgefühl, um gelegentlich daran erinnert zu werden, worum es bei Blood Bowl eigentlich geht.
Die Spieler stürmen mit einer Intensität über das Feld, als hätte ihnen jemand erzählt, der Gegner verstecke Leckerlis in seiner Rüstung. Gegnerische Trainer berichten regelmäßig von Albträumen, in denen gehörnte Schatten aus der Dunkelheit auftauchen und sämtliche Spielzüge in einer Wolke aus Fell, Hufen und Gewalt verschwinden lassen.
Valdrika Nachtfels meint:
„Die Nightmare Furry Tales wirken wie die Hauptdarsteller eines düsteren Märchens. Der Unterschied ist nur, dass in ihren Geschichten die Monster gewinnen und die Dorfbewohner als Ersatzspieler enden.“

HaG graef - raging hydras
Aus den schwarzen Türmen von Hag Graef, wo Verrat als gesellschaftliche Tugend gilt und Vertrauen als Zeichen geistiger Schwäche, kommen die gefürchteten Raging Hydras. Dieses Dunkelelfenteam verbindet tödliche Geschwindigkeit, chirurgische Präzision und eine bemerkenswerte Bereitschaft, jeden Fehler des Gegners erbarmungslos auszunutzen.
Während andere Mannschaften ihre Gegner niederprügeln, lassen die Hydras sie lieber ins Leere laufen, stehlen den Ball und verschwinden über das Feld, bevor überhaupt jemand realisiert hat, was passiert ist. Jeder Spielzug wirkt sorgfältig geplant, jede Finte einstudiert und jeder Touchdown eine persönliche Beleidigung für den gegnerischen Trainer.
Valdrika Nachtfels meint:
„Die Raging Hydras sind der beste Beweis dafür, dass rohe Gewalt nicht alles ist. Manchmal genügt es, den Gegner glauben zu lassen, er hätte einen Plan. Die Hydras kümmern sich dann um den Rest.“

NECROPOLIS NIGHTMARES
Wenn die Necropolis Nightmares das Spielfeld betreten, wird schnell klar: Für dieses Team ist der Tod kein Karriereende, sondern lediglich eine Personalmaßnahme. Die Mannschaft vereint klappernde Skelette, verwesende Zombies, monströse Konstrukte und andere Wesen, die ihre besten Tage meist schon vor einigen Jahrhunderten hinter sich hatten.
Während andere Teams müde werden, sich verletzen oder die Hoffnung verlieren, marschieren die Nightmares stoisch weiter. Gegnerische Trainer berichten regelmäßig von dem unguten Gefühl, einen Spieler gleich mehrfach vom Feld getragen zu haben, nur um ihm wenige Spielzüge später erneut gegenüberzustehen.
Nicht schnell, nicht schön, aber erschreckend schwer loszuwerden: Die Necropolis Nightmares setzen auf zermürbende Präsenz, eiserne Ausdauer und die beruhigende Gewissheit, dass ihre Spieler ohnehin nichts mehr zu verlieren haben.
Valdrika Nachtfels meint:
„Die Necropolis Nightmares beweisen eindrucksvoll, dass der Tod nicht das Ende einer Blood-Bowl-Karriere sein muss. Manchmal ist er sogar die Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung.

Purple People Eaters
Tief unter den brennenden Sonnen der Wüste erwachten die Purple People Eaters einst aus ihrem jahrtausendelangen Schlaf. Als stolzes Khemri-Team bringen sie alles mit, was man von untoten Königen erwarten darf: uralte Mumien, unerschütterliche Skelette und die Geduld von Wesen, die bereits mehrere Imperien kommen und gehen sahen.
Auf dem Spielfeld setzen die Purple People Eaters weder auf Geschwindigkeit noch auf spektakuläre Spielzüge. Stattdessen walzen sie unaufhaltsam voran und erinnern ihre Gegner daran, dass man gegen Jahrtausende alte Monarchen nur selten freiwillig diskutiert. Wer ihnen im Weg steht, wird sorgfältig, würdevoll und meist unter lautem Knacken aus dem Weg geräumt.
Die einzige Farbe, die häufiger zu sehen ist als das königliche Purpur ihrer Banner, sind die blauen Flecken der gegnerischen Mannschaft.
Valdrika Nachtfels meint:
„Die Purple People Eaters wirken zunächst wie Relikte einer längst vergangenen Zeit. Nach wenigen Spielzügen stellt man jedoch fest, dass sie noch immer hervorragend darin sind, lebende Probleme in archäologische Funde zu verwandeln.

The Royal Spear
Wo andere Mannschaften mit wildem Gebrüll auf das Feld stürmen, ziehen die Ritter der Royal Spear mit erhobenem Haupt und dem festen Glauben an Ehre, Tugend und gepflegte Gewalt in den Wettkampf. Dieses bretonische Team vereint tapfere Ritter, treue Knappen und genügend Heldenmut, um selbst dann anzugreifen, wenn ein vernünftiger Rückzug die deutlich bessere Idee wäre.
Die Royal Spear setzen auf Disziplin, Mut und die altbewährte Strategie, Probleme mit einer gut geführten Lanze zu lösen. Dass Lanzen auf einem Blood-Bowl-Feld offiziell nicht erlaubt sind, hat ihren Spielstil bislang nur geringfügig beeinflusst.
Valdrika Nachtfels meint:
„Die Royal Spear erinnern daran, dass Ritterlichkeit im Blood Bowl noch lebt. Allerdings meist nur bis zum ersten Anpfiff.“
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